Acolon – Weingut Roth


Informationen:

Sorte: Acolon – BIO

Weingut: Roth aus Wiesenbronn

Jahrgang: 2017

Geschmack: Trocken

Alkohol: 13% vol.

Flasche: 0,75L

Enthält Sulfite

 

15,50 

18 vorrätig

 

Auch weit über Franken hinaus, ist Gerhard Roth vom VDP Weingut Roth für seine Pionier-Arbeit im Bioweinbau bekannt, denn bereits seit 1974 werden die Weinberge biologisch bewirtschaftet. Den Generationswechsel in die mittlerweile 5. Generation wurde mit der neuen Leitung von Tochter Nicole Roth erfolgreich abgeschlossen. Auf insgesamt 24 Hektar Rebfläche wird breit angebaut, was Frankens Rebsortenspiegel zu bieten hat.

Große Stärke des Weinguts sind die kraftvollen und ausdrucksstarken Rotweine aus Spätburgunder, Domina und Co, die sehr stark vom besonderen Lagen wie zum Beispiel dem Wiesenbronner Wachhügel oder der Monopollage Wiesenbronner Heller Berg profitieren.

Zur Rebsorte: 

Die  rote Rebsorte Acolon ist weniger bekannt. Das mag zum Teil daran liegen, dass die Rebsorte erst seit 1971 existiert. Die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg hat sie damals aus den Rebsorten Lemberger und Dornfelder gezüchtet. Mit der Züchtung macht sie insbesondere dem Dornfelder Konkurrenz, denn sie gilt als aus weinbaulicher Sicht dem Dornfelder vorzuziehen. Die Rebsorte profitiert auch deutlich von den wärmeren Jahrgängen. Das Ergebnis können mitunter sehr gut strukturierte Rotweine sein, die neben ausbalancierten und ausgeprägten Fruchtaromen noch eine ordentliche Prise Nachhaltigkeit aufweisen.

Zum Wein:

Der erste Schluck des Acolons zeigt schon wohin die Reise geht. Der Rotwein ist ein Kraftprotz. Wüsste man nicht, welche Weinbauregion man im Glas hat, würde man den Wein sicher aus wärmeren Regionen vermuten. Dabei darf man nicht vergessen, dass die Weinbauregion Franken in den letzten Jahren einen  Ausfallschritt gemacht hat, was Trockenheit und Durchschnittstemperatur angeht. Davon profitieren hier oft die Rotweine.

Mit dem Rotweinjahrgang 2017 ist der Acolon zwar noch nicht Ergebnis der Hitzewelle 2018, 2019. Diese werden wir mit dem Nachfolgejahrgang mit viel Vorfreude trinken können. Dennoch ist die Entwicklung deutlich spürbar. Der Acolon zeigt sich in der Nase deutlich würzig und beerig. Der Ausbau im Holzfass gibt Ausdruck und ein straffes Tanningerüst.Er ist deutlich trocken am Gaumen. Übrig geblieben nach Gärung sind 0,2g RZ/l.

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