Herbstblut Domina – Franzi Schömig


Informationen:

Sorte: Domina

Weingut: Franziska Schömig aus Rimpar

Jahrgang: 2018

Alkohol: 13,5% vol.

Flasche: 0,75L

Enthält Sulfite

 

11,00 

6 vorrätig

 

Franziska Schömig hat die Leidenschaft zum Weinmachen aus der Familie. Als “Hobby-Winzer” hat ihr Vater schon eigenen Wein gemacht. So hat Franziska Schömig schon früh das Weinmachen spielerisch gelernt und die Entscheidung aus der familieninternen Leidenschaft einen Beruf zu machen getroffen.

Dabei gab es ganz viele verschiedene Stationen bis zum Hier und Jetzt: : gelernt bei Max Müller, Praktikantin beim Bio-Pionier Gerhard Roth, Praktikantin im Weingut Schug Winery im Sonoma Valley und berufstätig auch im bekannten Weingut Am Stein. Fest steht, sie geht jetzt ihren ganz eigenen Weg.

Verspielt fränkisch und dabei ganz wichtig: die naturnahe Arbeit, bei dem das Ökosystem Weinberg mit allem was dazugehört – beschützt und gefördert wird. Auf mittlerweile 2,7 Hektar wird Wein mit Naturland-Status angebaut.

Zur Rebsorte: 

Keine andere rote Rebsorte ist so in Franken verankert wie die Rebsorte Domina. Vielleicht noch der Spätburgunder – aber der geht oft in eine ganz andere Richtung. Die Domina ist die meisterhafte Kreuzung zweier bekannter Roter: Portugieser und Spätburgunder. Ihr Name ist was zum Schmunzeln aber trifft den Nagel auf den Kopf. Die Herrscherin oder auch Meisterin unter den deutschen roten Sorten besticht durch einen kraftvollen ausdrucksstarken Farbton. Dominant eben. Je nach Jahrgang und Lage zeigt sich charaktervoll gerbstoffreich und zuweilen prägnant säurebetont.

Zum Wein:

Die Herbstblut Domina erscheint im Glas ganz sortentypisch tiefdunkel. Man merkt ganz deutlich, dass hier auf die Filtration verzichtet wurde. Am Gaumen zeigt er sich sehr trocken und daneben sehr kraftvoll und auch gerbstoffbetont. Mit ein wenig Luft wird er auf den zweiten Blick deutlich weicher.

Die Reifung im Barrique-Fass geht ganz deutlich hervor. Der Säurehaushalt ist – für einen Domina-Wein – außerordentlich moderat und sehr geschmeidig im Wein eingebunden.

Wer den Wein “schokoladig” mag, wird hier auf seine Kosten kommen. In der Nase zeigt Aromen von roter Johannisbeere, Kirsche und Schokolade.