Erdung – Öko-Weingut Zang


Informationen:

Sorte: Cuvee aus Riesling, Bacchus und Traminer

Jahrgang: 2018

Weingut: Öko-Weingut Zang

Geschmack: trocken

Alkohol: 12,0% vol.

Flasche: 0,75L

Enthält Sulfite

 

7,50 

6 vorrätig

Wer gewöhnliche oder übliche Weine aus Franken sucht, ist beim Öko Weingut Zang total verkehrt! Der Familienbetrieb hat schon früh begriffen, dass ökologischer Weinbau wichtig und zukunftsträchtig ist und der Bio-Zahlenstrahl zeigt immerhin 30 Jahre Erfahrung mit dem Öko-Weinbau an. Aber was macht das Weingut anders? Den Trend nach jungen, spritzigen Sommerweinen der Sparte „Easy-Drinking“ macht das Weingut nicht mit. Stattdessen setzt man auf den wichtigen Faktor Zeit, bekommt gereifte Weine zu schmecken und die Weine profitieren von einem sehr umsichtigen Naturgedanken, in dem Artenvielfalt wie Bodengesundheit in einem wichtigen Kontext zum Wein steht.

Die Weine bewegen sich natürlich etwas jenseits des üblichen Geschmacksprofils gängiger Rebsorten aber eben deshalb lohnt sich ein Blick über den Tellerrand hinaus. Neben Winzermeister Rainer und Ehefrau Christa ist mit dem Sohn Maximilian nun auch der Nachwuchs des traditionsreichen Öko-Betriebs gesichert.

Informationen zu den Rebsorten:

In diesem Wein findet zusammen, was anfangs zusammengewürfelt erscheint. Erst wenn man das Sortenverhältnis und die einzelnen Geschmackskomponenten der genannten Rebsorten erklärt, gewinnt man einen Eindruck vom Wein und dann macht es auch Sinn! Deutschlands (wohlgemerkt nicht Frankens‘) Rebsorte No.1 ist mitunter sinnbildlich spritzig, säurebetont, manchmal mineralisch aber immer auch eine Spur karg und selten exotisch. Frankens Bacchus liefert natürlich zuverlässig den sortentypischen Duft von Holunderblüte und Cassis und der Traminer bringt die Würze mit, die man ihm nachsagt und einen floralen Touch.

Zum Wein: 
Sucht man einmal das Wort ‚Erdung‘ im Duden findet man folgende Bedeutung: „Strom leitende Verbindung zwischen einem elektrischen Gerät und dem Erdboden. Die ganze Palette der Gutsweine im Weingut Zang entsprechen nicht dem gängigen Weinvokabular. Im übertragenen Sinne sind damit Zustände gemeint, die den Charakter des Weins zutreffend beschreiben. Das scheint anfangs etwas komplex, ist es aber nicht, wenn man die Weine probiert hat. Das Wort “Erdung” entstammt dabei dem Bodengedanken. Die Bodengesundheit ist dem Winzer sehr wichtig. Ein guter und gesunder Boden ist quasi die Voraussetzung für guten Wein.

So ist die ‚Erdung‘ eine Cuvée aus (zum sehr großen Teil) Riesling mit einem Hauch Bacchus und Traminer. Dieser liegt dem Winzer sehr am Herzen.  Geschmacklich ist er aber auch ein  Ausgleich sehr unterschiedlicher weißer Sorten. Wo der Riesling eher straff säurebetont daher kommt und aus der Aromapalette der heimischen Früchte (Stein – und Kernobst) schöpft, sorgen eine Nase Traminer, eine Nase Bacchus für einen Ausgleich. Einmal der Bacchus, der dem eher kargen Riesling einen deutlichen Duft verleiht und einmal der Traminer, der Tiefe und Würze beisteuert. Was man früher im Weingut noch einzeln abgefüllt hätte, findet hier zu einer sehr ausgewogenen Cuvée. Der ganz offen liegende Vorteil eines Cuvées nämlich einen Wein zu „machen“, ihn wie eine Melodie so zu komponieren, in denen die einzelnen Stimmen miteinander harmonieren ist reine Musik für den Gaumen. Allerdings immer noch mit dem Anspruch radikaler und ausgefallener zu sein.

Der Ausbau des Weins erfolgte im großen Holzfass, aber weil auch hier ungewöhnlich, im Holz der heimischen Eiche und selbstverständlich spontanvergoren.

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